Vielfalt

Unsere Bienenvölker bleiben während der Saison an ihrem Platz von wo aus sie abwechslungsreiche Wiesen, Streuobstwiesen, Felder und Wälder erreichen.

In den Frühlings- und Sommerhonigen findet man den Geschmack unserer Region.

Die Vielfalt des Honigs ist ähnlich wie bei einem guten Wein.

Jede Lage und jeder Jahrgang schmeckt anders. Abhängig von der Landschaft, dem Wetter, der Vegetation, dem Erntezeitpunkt und den Vorlieben des Bienenvolkes hat jede Honig-Charge ihren einzigartigen Geschmack.



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Unsere Betriebsweise

Jede Imkerei setzt andere Prioritäten und jeder Imker muss entscheiden, was ihm wichtig ist.

Für uns ist das Wohl der Bienen entscheidend. Deshalb haben wir uns für eine Betriebsweise entschieden, die sich nicht nur am Honigertrag orientiert und die wir mit unserem Gewissen vereinbaren können.

  • Wir verwenden ausschließlich Beuten aus Holz, die innen unbehandelt sind.
  • Die Beuten werden in den Vogtlandwerkstätten gGmbH, Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen, im Thüringischen Langenwetzendorf hergestellt.
  • Den Bienenköniginnen werden nicht die Flügel beschnitten.
  • Es werden grundsätzlich keine chemischen Mittel zur Behandlung gegen Krankheiten eingesetzt.
  • Die notwendige Bekämpfung der Varroamilbe erfolgt mit biotechnischen Verfahren (Brutentnahme, Schwarmbildung) und mit organischen Säuren, die ohnehin im Stoffwechselkreislauf der Bienen vorkommen. Diese Stoffe werden im Organismus vollständig abgebaut und reichern sich weder in der Biene noch im Honig oder Wachs an.
  • Die Säuren kommen erst nach der Honigernte zum Einsatz.
  • Es ist uns wichtig, dass der Honig und das Wachs frei von Rückständen bleiben.
  • Wir verwenden Mittelwände aus rückstandsfreiem Bienenwachs.
  • Eingeschmolzenes Wachs aus verbrauchten Waben bekommen die Bienen als Mittelwände zurück, so dass wir im Laufe der Zeit einen eigenen Wachskreislauf anstreben. Außerdem bekommen die Bienen die Möglichkeit, Naturwabenbau zu errichten.
  • Unser Wachs wird in den Albert-Schweitzer-Einrichtungen für Behinderte gGmbH, Dinslaken zu neuen Mittelwänden umgearbeitet.
  • Der Honig darf im Bienenstock ausreifen.
  • Honig wird immer nur aus der oberen Honigzarge entnommen, so dass keine Brut auf den Waben vorhanden ist. Außerdem haben die Bienen so immer eine natürliche Futterreserve.
  • Einen nicht unerheblichen Teil des gesammelten Honigs dürfen die Bienen für ihre eigene Winterversorgung behalten.


Wir stellen die wesensgemäße und naturnahe Bienenhaltung in den Vordergrund und nicht die maximale Honigerzeugung!